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Was war das für eine Anspannung vor dem Spiel gegen den SK Treibach! Es hieß verlieren verboten im Kampf um den Ligaerhalt und man war dazu verdammt, vorzulegen damit die Verfolger nicht neuen Mut schöpfen beginnen.

Die Vorzeichen waren dabei nicht optimal, denn das Trainerteam musste auf den gesperrten Simon Würtinger und auch auf den nicht fitten Daniel Maganic in der Startelf verzichten. Dafür rückte Michael Eberl notgedrungen in die Startelf. Der ebenfalls nicht ganz fitte Verteidiger ist noch immer nicht ganz schmerzfrei, zudem fehlte ihm Spielpraxis. Was ihm nicht fehlte war die Motivation, dem Team zu helfen.

Ein erster Durchgang zum Vergessen

Gut 400 Zuschauer waren an diesem ungewöhnlichen Spieltermin ins Stadion gekommen um die „Grün-Gelben“ fighten zu sehen und was sie sahen war eine äußerst durchwachsene Leistung. Denn mit jeder Offensivaktion der Gäste brannte es lichterloh in der Hintermannschaft. Nach 14 Minuten passierte, was passieren musste: Maximilian Pippan erzielt das 0:1 für die Kärntner, Marco Parker nur vier Minuten später das 0:2 für die Gäste. Uff. Das ging leicht, die Mannschaft wieder hochgradig verunsichert. Fast jede gefährliche Aktion der Gäste wird zur Bedrohung. Man ist froh, als der Halbzeitpfiff ertönt. Wie soll das noch was werden?

Eine starke zweite Halbzeit die es in sich hat!

Es sollte noch vieles werden! Direkt nach dem Wiederanpfiff jubeln endlich die „Grün-Gelben“ und Niklas Sickinger bringt unsere Mannschaft in der 47. Minute wieder heran. Ja, nur um fast postwendend wieder ein Tor zu kassieren. Die Verteidigung heute wirklich leicht zu knacken, Franz Lamzari erhöht erneut auf 3:1 (51′). Aber das war es noch nicht. Kiril Ristoskov zieht in höchster Not die Notbremse und nimmt dafür einen Elfmeter in kauf. Den verwertet Marco Meilinger souverän zum 2:3 (55′) und Vöcklamarkt ist wieder da!

Nun kochen die Emotionen über, man spürt, hier ist noch viel möglich. In der Folge drückt Vöcklamarkt auf den Ausgleich, von Treibach ist wenig zu sehen. Aber dann, 85. Minute, Schuss von Fabio Födinger und Treibach Torhüter Patrick Böck kann den Ball nur noch ins eigene Tor abfälschen. 3:3! Jetzt gehts rund und in der Schlussphase wirft die UVB Oberbank Vöcklamarkt nochmal alles nach vorne, ein Siegtreffer gelingt allerdings nicht mehr.

Das ist eine Mörder Moral!

Drei Punkte hätten heute Wunder bewirkt. Der Punkt verschafft immerhin auch viel Luft und sorgt dafür, dass Vöcklamarkt vor dem letzten Spieltag in Deutschlandsberg noch immer auf Platz 14 stehen wird, egal was die Verfolger diese Woche spielen.

Nach dem Spiel sieht man dennoch enttäuschte Spieler am Feld herumliegen. „Das ist eine Mörder Moral, warum ist der Kopf unten?“ fragte Wolfgang Schober nach dem Spiel zurecht sein Team, das zweifachen 2-Tore-Rückstand egalisierte. „Der Punkt wird noch entscheidend sein, weil die anderen müssen auch erst mal was machen. Also Kopf hoch und Gas geben!“

Recht hat er! 🔥

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