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Die Winterpause ist am Freitag endlich wieder vorbei – und gleich zum Auftakt erwartet uns ein richtiges Derby. Zwei Tage vor dem Rückrundenstart gegen die SPG Friedburg/Pöndorf hat Stadionsprecher Johannes Gstöttner Trainer Jürgen Schatas zum Interview gebeten. Der Coach spricht über seine ersten Eindrücke beim Verein, die Vorbereitung und seine Erwartungen an das erste Pflichtspiel des Jahres und ist auf Instagram oder Facebook nachzusehen.

Hallo Jürgen! Schön dass du jetzt wieder bei der UVB Oberbank Vöcklamarkt retour bist. Wie war die Vorbereitung, beziehungsweise wenn du uns ganz kurz erzählst, wie ist es eigentlich zustande gekommen, dass du nach einigen Jahren nun wieder zurück bist, bei unserer UVB?

Ja, danke für die Willkommensgrüße. Wie ist es zustande gekommen? Ich bin Ende Herbst gefragt worden, ob ich wieder im Vöcklamarkt Interesse hätte, zu helfen oder mitzuarbeiten. Natürlich war das Interesse gleich mal da, weil es war ja in meiner ersten Zeit eine schöne Zeit in Vöcklamarkt.

Und jetzt sind es natürlich ein bisschen andere Umstände. Wir haben jetzt nicht mehr so die große, gestandene Mannschaft. Wir haben viele junge, aber talentierte Mannschaft. Das ist eine interessante Aufgabe und das war eigentlich dann auch ausschlaggebend, dass es zu dieser Zusammenarbeit gekommen ist und jetzt stehen wir da und brennen auf den Start am Freitag gegen Friedburg.

Ja, bevor es losgeht, du bist ja selber aus dem Bezirk Vöcklabruck, beziehungsweise ursprünglich aus Kärnten, aber du lebst ja schon viele, viele Jahre, eigentlich Jahrzehnte in der Region. Was hat dich letzten Jahre – wie du weg warst – trotzdem mit Vöcklamarkt noch verbunden? Ich vermute einmal, du hast immer wieder Kontakt gehabt?

Naja, klar, ich hatte eine lange Zeit in Vöcklamarkt gehabt, man hat mit vielen Spielern Kontakt, der ein oder andere Spieler läuft einem wieder über den Weg. Man hat da mit den damaligen Spielern noch Kontakt, weil das ist auch eine eingeschworene Einheit, die sich heute immer wieder einmal trifft. Und da ist man informiert, wenn die Burschen was tun. Und ja, klar, es war zum Verein immer Kontakt da, der jetzt wieder aufgefrischt wurde.

Jürgen, unbestritten ist natürlich wahrscheinlich der größte Erfolg bisher, den du mit der UVB Oberbank Vöcklamarkt gehabt hast, war wahrscheinlich der Aufstieg in die Regionalliga und dann die Etablierung, oder?

Ja klar. Wir haben aber damals nicht nur den Aufstieg, wir haben auch sehr viel im Jugendbereich weitergebracht und wenn wir heute schauen, sind sehr viele Jugendspieler von damals in der Oberösterreich-Liga – leider nicht bei uns. Da müssen wir schauen, dass wir das in Zukunft vielleicht ändern können, aber wir haben sehr viele eigene Talente, die in der Oberösterreich-Liga spielen. Ich glaube, da haben wir sehr viel weitergebracht und das ist schon hoch anzurechnen, was man damals gemacht hat, nicht ich allein, sondern mit mehreren Leuten und ich glaube, da haben wir gute Arbeit geleistet und bei den Jungs müssen wir halt schauen, dass wir die wieder in unsere Nähe bringen.

Du bist ja bekannt dafür, dass du sehr stark die Jugend, die heranwachsende Generation auch in der Vergangenheit immer in die Erste sozusagen hochgezogen hast. Wie ist da die UVB aufgestellt, beziehungsweise wie war es in der Vergangenheit und welche Identität wirst du mit deinen Schwerpunkten in den Verein hineinbringen?

Ja, welche Identität? Also wir haben jetzt eine junge Mannschaft. Wir haben viele junge, gute Spieler. Mit denen werden wir jetzt arbeiten oder arbeiten mit denen schon. Wir bringen es schon auf einen guten Weg. Wir werden schauen, dass wir dann von hinten auch wieder mehr mithelfen werden und dass wir im Jugendbereich die Spieler besser auf die Kampfmannschaft vorbereiten können .

Aber ich glaube, jetzt in der momentanen Phase haben wir eine sehr junge Mannschaft, wo es einfach geht so zu arbeiten, dass wir diese Schwankungen, was junge Spieler eben haben, so wenig wie möglich nach unten ausorten lassen und einfach positive Ergebnisse einfahren können.

Die Wintervorbereitungszeit, das ist ja immer auch eine Zeit, wo man eine Mannschaft formt. Wie ist die gelaufen? Gibt es hoffentlich wenig Verletzte? Wie bist du zufrieden? Wie seid ihr durch die Vorbereitung gekommen?

Ja, wir haben dadurch, dass ich schon im Dezember zugesagt habe, haben wir im Dezember begonnen. Das war eine wichtige Zeit, um uns kennenzulernen, ich die Spieler, die Spieler mich. Und Jänner, Februar haben wir jetzt wirklich ausgearbeitet. Was können wir mit unserer Mannschaft spielen? Wie wollen wir herangehen? Und ich hoffe, dass wir da ein gutes Mittel gefunden haben.

Und von den Verletzungen her, muss ich sagen, haben wir Gott sei Dank in der Vorbereitung relativ wenig Kleinigkeiten gehabt und mit Stand heute dürften alle fit sein fürs Wochenende. Wir sind bereit!

Ja, am Freitag geht es ja los. 6. März, 19:00 Uhr, zu Hause gegen Friedburg, LT1, Oberösterreich-Liga. Jürgen, generell, was ist das Interessante an der Oberösterreich-Liga? Es sind viele Spitzenmannschaften dabei, das Niveau ist sehr hoch. Du bist in der Oberösterreich-Liga, vielleicht ja sogar der erfahrenste Trainer…

Ja, die Oberösterreichliga hat eine sehr hohe Qualität. Kann man teilweise sogar vergleichen mit der Regionalliga. Viele Mannschaften mit routinierte Spielern, mit ehemaligen Bundesligaaspielern. Es gibt auch Mannschaften mit vielenNachwuchsspielern. Also es ist eine hohe Qualität. Ich war ja in der Landesliga und da ist es schon wieder ein großer Sprung in die Oberösterreich-Liga.

Natürlich, damals Regionalliga mit der starken Steirern, war noch einmal ein Tüpfel drauf, aber trotzdem, man muss sagen, diese Oberösterreich-Liga, wie da gespielt wird, man muss ja nur schauen, die ersten sieben, Vereine, das sind ja wirklich Mannschaften, wo Top-Spieler drinnen sind.

Du bist ja bekannt als, sehr Zielstrebiger, Fußballbegeisterter. Dein Leben dreht sich Großteils um den Fußball. Welche Ziele hast du für den heutigen Frühling?

Ja, die Ziele sind jetzt einmal klar. Wir wollen jetzt wirklich schauen, dass wir einen Stamm zusammenbringen, mit dem wir nächstes Jahr dann wieder in Angriff gehen können.

Man muss natürlich jetzt die Kirche im Dorf lassen. Wir haben eine junge Mannschaft, müssen ein bisschen anders spielen als es das anspruchsvolle Publikum im Vöcklamarkt, das immer wieder hochklassigen Fußball gesehen hat, vielleicht gerne hätte. Das wird jetzt vielleicht nicht so auf die Rechnung kommen.

Wir werden aber in erster Linie mal schauen, dass wir defensiv gut stehen, schnell Umschalten und uns dann Schritt für Schritt wieder etablieren und dann versuchen, auch mit Kaderergänzungen usw. wieder Schritt für Schritt zu richtigem Fußball kommen.

Und einen Ausblick noch in die Zukunft: Ist das mittelfristige Ziel sozusagen wieder Regionalliga?

Ja gut, dann muss man dann auch die Funktionäre einbinden, ob es wirtschaftlich in diese Richtung gehen kann. Sportlich, wenn man mich fragt, na klar! Aber da muss man dann auch hart dran arbeiten und das muss wie gesagt auch wirtschaftlich passen. Da ist dann auch wieder einiges zu investieren und da muss man schauen, wie man das in den nächsten Wochen, Monaten dann handeln kann. Aber jetzt ist einmal wichtig, dass wir uns stabilisieren und eine gute Rolle in der OÖ-Liga zu spielen.

Bleibt nur noch zu sagen, wir von der UVB Oberbank Vöcklamarkt wünschen dir alles erdenklich Gute, einen gute Zusammenarbeit mit deiner Mannschaft. Auf das, dass der Frühling heuer ein erfolgreicher wird und wir vielleicht den einen oder anderen Platz noch gut machen können. Wir freuen uns natürlich, wenn es am Freitag dann losgeht, wieder in der LT1 Oberösterreich Liga kommt zu uns ins Black Crevice Stadion.

Es ist alles angerichtet, auf geht’s UVB! 🔥🍀

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