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Zehn Spiele, sechs Punkte, Tabellenkeller. Nach der 1:3-Niederlage in Weißkirchen gibt es keinen Grund, die Situation schöner darzustellen, als sie ist. Am Freitag wartet mit der SPG Pregarten nun ein Gegner, der selbst dringend Punkte benötigt. Ein wichtiges Heimspiel – in dem es nicht um große Worte, sondern um Überzeugung, Zusammenhalt und Punkte geht.

Dabei begann die Partie in Weißkirchen nach einem holprigen Start durchaus vielversprechend. Unsere Mannschaft wurde stärker und belohnte sich durch Gábor Barta mit der Führung. Zweimal lag anschließend sogar das 2:0 in der Luft, doch die zwei hochkarätigen Möglichkeiten blieben ungenutzt.

Und dann wiederholte sich, was uns in dieser Saison bereits mehrfach Punkte gekostet hat. Praktisch im Gegenzug drehte Weißkirchen mit einem Doppelschlag noch vor der Pause die Partie. Im zweiten Durchgang waren die Gastgeber schließlich das bessere Team und stellten auf 3:1.

Führungen alleine bringen keine Punkte

Es ist eine Statistik, die nach zehn Runden auffällt: Fünfmal gingen unsere Grün-Gelben in dieser Saison in Führung. Zweimal endeten diese Spiele mit einer Niederlage, dreimal mit einem Unentschieden.

Ausgerechnet beim bislang einzigen Saisonsieg gegen Gmunden war es andersherum: Dort geriet die UVB Oberbank Vöcklamarkt in Rückstand und drehte die Partie noch zum 2:1.

Natürlich gibt es Gründe, warum derzeit nicht alles zusammenspielt. Das Trainerteam ist immer wieder zu kurzfristigen Umstellungen gezwungen. Vor dem Spiel in Weißkirchen wurde beispielsweise eine neue Formation mit Mate Vida in offensiverer Rolle einstudiert. Wenige Stunden vor Spielbeginn musste nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Paul Gunst erneut umgestellt werden.

Auch Kapitän Michael Eberl wird der Mannschaft aufgrund einer Verletzung im Sprunggelenk länger fehlen. Das alles macht die Aufgabe nicht einfacher. Als Ausrede darf es aber nicht dienen.

Ein Gegner mit demselben Ziel

Denn auch am Freitag wird uns niemand etwas schenken. Mit der SPG Pregarten kommt eine Mannschaft ins Black Crevice Stadion, die ebenfalls im Tabellenkeller feststeckt und jeden Punkt dringend benötigt.

Dass Pregarten unangenehm zu bespielen ist, wissen wir aus der vergangenen Saison. Die Ausgangslage verleiht dem Duell diesmal zusätzliche Brisanz: Beide Mannschaften brauchen dringend ein Erfolgserlebnis.

Für unsere Grün-Gelben geht es darum, endlich wieder jene Qualität über 90 Minuten auf den Platz zu bringen, die in dieser Mannschaft zweifellos vorhanden ist. Es gab in dieser Saison Gegner, die schlicht besser waren. Das muss man anerkennen. Es gab aber auch zu viele Spiele, in denen wir selbst dafür gesorgt haben, dass ein Gegner zurück in eine Partie gekommen ist.

Nach zehn Runden darf sich unser Publikum deshalb auch mehr erwarten. Mehr Konsequenz. Mehr Stabilität. Und vor allem den unbedingten gemeinsamen Willen, sich aus dieser Situation herauszuarbeiten.

Stärke entsteht gemeinsam

Niemand hat erwartet, dass wir in dieser Saison selbstverständlich ganz vorne mitspielen. Dass wir nach zehn Runden mitten im Abstiegskampf stecken würden, war allerdings genauso wenig der Plan.

Jetzt bringt es nichts, ständig auf die Tabelle zu schauen oder darüber zu sprechen, was alles nicht funktioniert. Wir müssen wieder daran glauben, was diese Mannschaft kann.

Kraft ist mehr als Muskeln. Kraft bedeutet auch, an sich selbst zu glauben. Und Stärke entsteht gemeinsam. Am Freitag brauchen wir genau das – auf dem Platz und auf den Rängen.

Heimspü. Black Crevice Stadion. Gemeinsam raus aus dem Keller.
Mitanand. Samma stärker! 💚💛

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