Ja, es hätte heute ein Fußballfest werden sollen, bei dem der David gegen den Goliath gewinnt. Geworden ist es ein spannendes Fußballspiel bei dem die UVB Oberbank Vöcklamarkt über weite Teile der Partie dem Zweitligisten aus Bregenz fordern konnte und einige Chancen vorfand, das Spiel zum Vorteil der „Grün-Gelben“ zu wenden. Doch am Ende setzte sich der Favorit SW Bregenz durch und feierte einen 2:0 Sieg an der Vöckla.
Ohne den nicht ganz fitten Marco Meilinger und den gesperrten Lukas Würtinger war das Trainerteam bereits in der ersten Partie der Saison gefordert, die bestmögliche Lösung für die Bregenz Partie zu finden. So schafften es Kevin Schwamberger, David Stojicevic, Johannes Zottl, Marcel Illy und Emil Purković erstmals in die Startelf.
Ein Auftritt der Lust auf mehr macht
Die Partie beginnt ganz offen, unsere „Grün-Gelben“ setzten den Gegner von Beginn weg unter Druck. Nach wenigen Minuten klappert das Metall des gegnerischen Torhüters, die erste dicke Chance der UVB. Kurz darauf ist es Bregenz, welche eine Chance deutlich konsequenter verwertet und Johannes Schriebl netzt zum 1:0 für Bregenz ein (14.).
Daraufhin verliert die Partie etwas Druck, ist aber schön anzuschauen. Beide Teams immer wieder mit dem Zug zum Tor, Bregenz mit mehr Kontrolle des Spielgeschehens. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ist es Johannes Zottl, der die beste Ausgleichsschance vorfindet und per Kopf leider knapp vergibt.
Im Zweiten Durchgang zeigt sich ein ähnliches Bild wie schon im ersten. Die UVB startet druckvoll, fängt sich dann allerdings rasch einen neuerlichen Gegentreffer zum 2:0 ein. In der Folge kippt die Partie zugunsten der Gäste, Vöcklamarkt schafft es nicht, gefährliche Offensivakzente zu setzen. Erst in der Schlussphase erzeugt die UVB nochmal richtig Druck und findet zahlreiche Möglichkeiten vor, die jedoch nichts einbringen. Am Ende jubelt Bregenz.
Warum das ganze zur Nebensache wird?
Ein Licht ist erloschen.
Die Liebe bleibt.
Wir sind fassungslos und tieftraurig über den unerwarteten Tod der Ehefrau unseres Sportlichen Leiters Gerhard Schimpl, von der wir während und nach dem Spiel erfahren haben.. Worte reichen nicht aus, um das auszudrücken, was wir fühlen.
Gerhard, wir können dir den Schmerz nicht nehmen – aber wir tragen ihn mit dir.
In dieser dunklen Stunde stehen wir als Fußballfamilie ganz fest an deiner Seite.
In Gedanken und im Herzen sind wir bei dir. 🕯️



