Vier Spiele, vier Niederlagen, die rote Laterne: Der Saisonstart unserer Grün-Gelben ist gründlich misslungen. Am Freitag wartet im Black Crevice Stadion gegen Aufsteiger ASK St. Valentin ein richtungsweisendes Heimspiel. Nach den vergangenen Wochen gibt es wenig schönzureden – jetzt braucht es eine Reaktion.
3:0 in Perg, 1:2 gegen Micheldorf, 0:3 beim lang ersehnten Heim-Comeback gegen Mondsee und zuletzt ein deutliches 1:4 bei Union Gschwandt. Nach vier Runden steht unsere Mannschaft ohne Punkt am Tabellenende der LT1 OÖ Liga.
Vor allem die vergangenen beiden Partien waren ernüchternd. Gegen Mondsee musste man die Überlegenheit eines starken Gegners anerkennen, in Gschwandt hatte man sich hingegen deutlich mehr erwartet. Statt des erhofften Befreiungsschlags setzte es die nächste klare Niederlage.
Dass nach einem großen Umbruch im Sommer noch nicht alle Abläufe greifen, war zu erwarten. Dennoch ist ebenso klar: Vier Niederlagen zum Auftakt entsprechen weder unseren eigenen Ansprüchen noch der Qualität, die in dieser Mannschaft steckt. Zu selten gelingt es derzeit, gute Phasen über ein gesamtes Spiel zu bringen. Auch die neu formierte Defensive bezahlt für fehlende Abstimmung momentan noch Lehrgeld.
Plötzlich ein Duell unter anderen Vorzeichen
Mit dem ASK St. Valentin kommt am Freitag ein Aufsteiger ins Black Crevice Stadion, gegen den die Rollenverteilung vor wenigen Wochen vermutlich noch eindeutig erschienen wäre. Die Realität nach den ersten Runden sieht anders aus.
Die Niederösterreicher liegen mit fünf Punkten auf Rang zehn und konnten unter anderem Pregarten mit 2:0 besiegen sowie gegen Gschwandt und Andorf jeweils punkten. Unsere Grün-Gelben gehen dagegen als Tabellenletzter in die Begegnung.
Für Gesprächsstoff sorgte St. Valentin in dieser Woche allerdings abseits des Platzes. Trotz fünf Punkten aus fünf Spielen trennte sich der Aufsteiger von Meistertrainer Mario Jaksch. Eine Entscheidung, die auch im Umfeld des Vereins für deutliche Reaktionen sorgte. Mit Adnan Kaltak übernimmt nun – unmittelbar vor dem Gastspiel in Vöcklamarkt – ein neuer Trainer.
Gemeinsam aus der schwierigen Phase
Auch bei uns ist die Enttäuschung über den Saisonstart spürbar. Das gehört zum Fußball – genauso wie Kritik, wenn Ergebnisse und Leistungen nicht den Erwartungen entsprechen. Entscheidend ist jetzt aber, wie Mannschaft und Verein darauf reagieren.
Die Tabelle können wir am Freitag nicht reparieren. Die ersten vier Spiele können wir nicht mehr ändern. Aber wir können mit Einsatz, Leidenschaft und Zusammenhalt dafür sorgen, dass sich die Richtung ändert.
Die Qualität dafür ist vorhanden. Am Freitag (Anpfiff um 19:00 Uhr) gilt es, sie auf den Platz zu bringen – über 90 Minuten, als Mannschaft und mit der Unterstützung von den Rängen. Vier Niederlagen sind vier zu viel.
Zeit, die erste Antwort zu geben. Zeit für die ersten Punkte.
Mitanand. Samma stärker! 💚💛



