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Der Abschied vom Kunstrasen endet für die UVB Oberbank Vöcklamarkt bitter: Im letzten Heimspiel der Saison mussten sich die „Grün-Gelben“ Union Edelweiß Linz mit 0:1 geschlagen geben. Der entscheidende Treffer fiel erst spät – Leon Grafinger traf in der 85. Minute zum Sieg für die Gäste.

Personell musste Coach Jürgen Schatas erneut improvisieren: Simon Würtinger und Marco Meilinger fehlten verletzungsbedingt, Johannes „Joey“ Zottl krankheitsbedingt.

Die Linzer erwischten den deutlich besseren Start und setzten sich früh in der Hälfte der UVB fest. Mehrere gute Möglichkeiten blieben zunächst ungenutzt – sehr zum Ärger der Gästebank. Nach gut 15 Minuten fand aber auch Vöcklamarkt besser in die Partie und kam zu guten Chancen. Vor dem Tor fehlte jedoch die letzte Konsequenz, sodass es mit einem ausgeglichenen 0:0 in die Pause ging.

Dort sorgte das Zipfer Bierkisten-Schießen für gute Stimmung nicht nur auf den Rängen: Helmut Vitzthum sicherte sich den Sieg und damit einen Jahresvorrat an Zipfer Bier. 🍻

Bitteres Gegentor in der Schlussphase

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild: Edelweiß startete stärker, die UVB arbeitete sich wieder zurück ins Spiel und hatte rund um die 70. Minute die beste Phase und konnte mehrfach gefährlich vor das Tor der Linzer kommen. Zu diesem Zeitpunkt kommen auch Rückkehrer Marius Brandmayr und Michael Eberl auf den Platz – lange nicht mehr gesehen!

In der Schlussviertelstunde übernahmen dann erneut die Gäste das Kommando, schnürten Vöcklamarkt immer wieder tief ein und belohnten sich nach einem Schlenzer ins lange Eck spät mit dem entscheidenden Treffer zum 0:1 Endstand.

Somit bleibt unseren „Grün-Gelben“ beim letzten Heimspiel ein Erfolgserlebnis verwehrt. Nun warten fünf Auswärtsspiele auf die UVB.

Jürgen Schatas (Trainer): „Edelweiss hat sehr gut begonnen und gleich richtig Dampf gemacht. Sie hatten sofort große Chancen. Wir haben dann schön langsam reingefunden. Ab Minute 20 war es ein ausgeglichenes Spiel. Wir hatten dann unsere Top-Chancen und scheiterten einmal am Aluminium. In der zweiten Hälfte war das Bild zunächst ähnlich. Edelweiss begann wieder besser, später wurde es abermals ausgeglichener. Es waren aber nicht mehr so viele Chancen wie in Hälfte eins. In den letzten 15 Minuten hat es der Gegner gut gemacht. Sie haben uns am Strafraum eingeschnürt. Dann ist das 0:1 gefallen. Wir konnten dem nichts mehr entgegensetzen.“