Vorschau: SV Lafnitz

Ja, die letzten Wochen war es etwas ruhiger auf den UVB-Online-Portalen, keine Sorge, das ist kein Dauerzustand. Die UVB Vöcklamarkt ist natürlich auch in Zukunft an ausführlicher Information interessiert, bei einer dünnen Personaldecke kann dies jedoch manchmal zu einem Engpass führen. Wie immer sind wir bemüht, den Service auf gewohnt hohem Level aufrecht zu erhalten, was von den OÖ-Nachrichten (LINK) kürzlich sogar honoriert wurde und „uvb-fussball.at“ zum zweitbesten Webauftritt des Landes in der Regionalliga Mitte gewählt wurde.

Seit 13 Spielen ungeschlagen

Nicht der Zweitbeste, sondern der aktuell beste Club der Regionalliga Mitte, der SV Lafnitz, gastiert kommenden Freitag in Vöcklamarkt. Natürlich nicht nach Online-Auftritt bewertet, sondern rein sportlich bestätigen die Steirer ihre bereits vor der Saison nachgesagte Favoritenrolle. Nach einem missglückten Saisonauftakt (Aus im ÖFB Cup gegen Weiz) und einer Liga-Auftaktniederlage bei den Sturm Amateuren (0:1) startete die Elf von Coach Ferdinand Feldhofer eine Aufholjagd und ist seit 13 Pflichtspielen ohne Niederlage und lacht nun von der Tabellenspitze. Am vergangenen Wochenende gelang dem ATSV Stadl-Paura allerdings eine überraschende Punkteteilung und ein 1:1 in Lafnitz. Kein nennenswerter Rückschlag im großen Rennen um die Aufstiegsplätze.

Insgesamt präsentiert sich der SV Lafnitz sehr Defensivstark. Bisher erst 7 Gegentore sind mit Abstand bester Wert in der Liga und 31 Saisontreffer sind ebenfalls der beste Wert. Vor allem beim Torverhältnis wird am ersten Blick sichtbar, warum die Lafnitzer ganz oben stehen. Aufpassen wird man auf Torjäger Mario Kröpfl (11 Treffer) müssen, er sticht bei der Vereinsinternen Trefferquote sichtbar heraus.

Aufstiegsambitionen beim Tabellenführer

Denn dass Lafnitz (neben Gleisdorf) aufsteigen will, ist ein offenes Geheimnis, auch wenn man es bei den Blau-Gelben noch nicht direkt kommuniziert hat. Was auch schlau ist, denn nach wie vor sind Details der Anforderungskriterien für den Aufstieg von der Bundesliga nicht klar geregelt. Dass man sich in Lafnitz – welches seit 2013 in der Regionalliga Mitte spielt – auf kein Risiko einlassen will, sah man bereits letztes Jahr, als man einen Aufstieg aus wirtschaftlichen und infrastrukturellen Gründen abgelehnt hatte. Gelockerte Lizenzbestimmungen in der neuen Ersten Liga ab 2018 fachten die Aufstiegsambitionen allerdings wieder an.

Wenn der gerade in bestechender Form agierende Tabellenführer in Vöcklamarkt gastiert, ist die Favoritenrolle klar verteilt. Auch ein Blick auf die bisherigen Duelle verheißt nichts gutes. Einem Sieg (2014) stehen ein Remis und 2 Niederlagen gegenüber. Nur eine Runde nach dem FC Gleisdorf 09 trifft die Elf von Jürgen Schatas neuerlich auf ein Top-Team im Liga-Spitzenfeld. Was das heißt, hat man letzte Woche bereits sehen können. Harter Kampf mit hohem Tempo, den man zwar gut stand hielt, jedoch in den Schlussminuten durch ein Elfergeschenk noch verlor.

Umso wichtiger daher, das heimische Publikum. Mit lautstarker Unterstützung im Rücken klappt es vielleicht sogar mit einer kleinen Überraschung.

Regionalliga Mitte, 15. Runde
Freitag, 20. Oktober 2017

Union Volksbank Vöcklamarkt vs. SV Licht Loidl Lafnitz
Black Crevice Stadion, 19.00 Uhr

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